
Verfassung der DHG Hannover Hermann Löns
vom 10. Juli 1978
Wir verstehen uns als Gemeinschaft in Hannover immatrikulierter Studentinnen und
Studenten, deren Wirken nicht nur das Studium umfaßt. So setzen wir uns mit dem gesamten
Bereich der Hochschulöffentlichkeit auseinander.
Wir bekennen uns zum Grundgesetz und zur deutschen Nation. Es ist uns ein Anliegen und
damit Aufgabe wie Verpflichtung, uns mit Fragen der deutschen Geschichte und Kultur der
Gegenwart und Vergangenheit zu beschäftigen, auch im Hinblick auf ein späteres
Zusammenrücken der europäischen Völker.
Eine wesentliche Aufgabe sehen wir in der Schaffung und Erhaltung einer gesunden
Umwelt, deshalb treten wir für eine an Mensch und Natur orientierte Politik ein. Wir
streben nach Unabhängigkeit und Geistesfreiheit. Die Gilde ist ein Lebensbund; sie soll
den Gemeinschaftssinn und die individuelle Persönlichkeitsbildung fördern. Als wichtiger
Bestandteil unserer Gesellschaft ist die Familie die Lebensform, die wir bejahen. Auch
nach dem Studium wollen wir uns in und durch unseren Beruf für diese Aufgaben und Ziele
einsetzen.
Erweitert werden unsere Gildenabende durch Spiel, Sport, Singen und Wandern. Hiernach
richten sich unsere Semesterprogramme; sie stehen im Einklang mit der Grundsatzerklärung
der Deutschen Gildenschaft vom 15. Juni 1985.
Die vorstehende Verfassung wurde auf dem Abschlußkonvent am 10. Juli 1978 durch
einstimmigen Beschluß angenommen.
